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34 Symptome der Perimenopause: Die vollständige Liste

Die oft zitierte Liste der „34 Symptome der Perimenopause“ stammt aus klinischen Beobachtungen. Hier ist die vollständige Version mit Erklärungen zu jedem Symptom, seinen Ursachen und was hilft.

Evidenzbasiert
Dieser Artikel basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, wurde von Experten verfasst und von Experten auf Fakten überprüft.
Wir betrachten beide Seiten des Arguments und bemühen uns, objektiv, unvoreingenommen und ehrlich zu sein.
34 Perimenopause-Symptome: Komplette Liste erklärt
Zuletzt aktualisiert am 7. Mai, 2026 und zuletzt von einem Experten überprüft am 7. Mai, 2026.

Die Liste der „34 Symptome der Perimenopause“ ist zu einer beliebten Referenz geworden, besonders online – doch die meisten klinischen Ressourcen konzentrieren sich auf eine kleinere Kernmenge. Beide Ansichten sind nützlich: Die Kernsymptome decken das Häufigste ab; die längere Liste erfasst die große Variabilität, wie sich die Perimenopause äußert.

34 Perimenopause-Symptome: Komplette Liste erklärt

Hier ist die vollständige Liste, nach Kategorien geordnet, mit Erklärungen zu jedem Symptom und was hilft.

Für einen breiteren Kontext, siehe Perimenopause und Anzeichen der Perimenopause.

Körperliche Symptome (1–14)

1. Unregelmäßige Perioden

Das häufigste Anzeichen. Zyklen werden kürzer, länger, stärker, leichter oder fallen aus. Was hilft: Verfolge das Muster; sprich mit einem Arzt, wenn sie sehr stark oder sehr häufig sind.

2. Hitzewallungen

Plötzliche Wärme im Gesicht/Hals/Brust, oft mit Schwitzen. Dauern 1–5 Minuten. Was hilft: Hormontherapie, SSRIs, Fezolinetant, Anpassungen des Lebensstils.

3. Nachtschweiß

Hitzewallungen während des Schlafs. Stören oft die Ruhe. Was hilft: Kühles Schlafzimmer, feuchtigkeitsableitende Schlafkleidung, Vermeidung von Alkohol/scharfem Essen am Abend.

4. Schlafstörungen

Schwierigkeiten beim Einschlafen, häufiges Aufwachen, frühmorgendliches Aufwachen. Was hilft: Schlafhygiene, Magnesiumglycinat, Behandlung von Nachtschweiß.

5. Müdigkeit

Anhaltende Müdigkeit auch bei ausreichendem Schlaf. Was hilft: Schlaf verbessern, Hitzewallungen behandeln, Schilddrüse und Eisen überprüfen.

6. Kopfschmerzen und Migräne

Oft hormonell bedingt, schlimmer vor der Periode. Was hilft: Identifizierung von Auslösern, Magnesium, manchmal Hormonstabilisierung.

7. Gelenk- und Muskelschmerzen

„Menopausale Arthralgie“ – Schmerzen in Knien, Händen, Hüften, Schultern. Was hilft: Regelmäßige Bewegung, Dehnübungen, Lebensmittel bei Arthritis.

8. Herzklopfen

Bewusstsein für rasenden oder aussetzenden Herzschlag. Was hilft: Zuerst kardiale und Schilddrüsenursachen ausschließen; allgemeine Symptome behandeln.

9. Gewichtszunahme (besonders am Bauch)

Östrogenverlust verteilt Fett auf den Bauch.1 Was hilft: Krafttraining, viel Protein, siehe Cortisolbauch und wie man in der Menopause abnimmt.

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10. Blähungen

Hormonelle Schwankungen beeinflussen Verdauung und Wassereinlagerungen. Was hilft: Weniger Natrium, mehr Ballaststoffe, Magnesium, Verstopfung behandeln.

11. Verdauungsstörungen

Neue Nahrungsmittelunverträglichkeiten, langsamere Verdauung, mehr Verstopfung. Was hilft: Ballaststoffe, Flüssigkeitszufuhr, Probiotika, Magnesiumcitrat bei gelegentlicher Verstopfung.

12. Vaginale Trockenheit

Verdünnung und Austrocknung des Vaginalgewebes. Was hilft: Vaginales Östrogen (sehr wirksam mit minimaler systemischer Absorption), vaginale Feuchtigkeitscremes, Gleitmittel.

13. Verminderte Libido

Abnahme des Sexualtriebs. Was hilft: Schlaf, Stimmung, vaginale Symptome behandeln; Beziehungsfaktoren ansprechen; manchmal Testosteron (Off-Label).

14. Harnwegsveränderungen

Häufigeres Wasserlassen, Harndrang, erhöhte Harnwegsinfektionen. Was hilft: Vaginales Östrogen, Beckenbodenübungen, Behandlung chronischer Harnwegsinfektionen.

Emotionale Symptome (15–22)

15. Stimmungsschwankungen

Volatilere Reaktionen, besonders um den Menstruationszyklus herum. Was hilft: Hormonelle Stabilisierung (HT oder Antibabypille), SSRIs, Therapie.

16. Reizbarkeit

Kürzere Zündschnur als zuvor, oft von Partnern und Familie bemerkt. Was hilft: Schlaf, Stressmanagement, möglicherweise HT oder SSRIs.

17. Angstzustände

Neue oder verschlimmerte Angstzustände, manchmal mit körperlichen Symptomen. Was hilft: Therapie, SSRIs, Achtsamkeit, Bewegung.

Empfohlener Artikel: Wie lange dauert die Perimenopause? Phasen und Zeitplan

18. Depressionen

Schwere depressive Episoden sind in der Perimenopause fast doppelt so häufig wie in den prämenopausalen Jahren. Was hilft: SSRIs/SNRIs, Therapie, HT in einigen Fällen.

19. Weinanfälle

Tränen, die leicht und oft unerwartet kommen. Was hilft: Allgemeine Stimmungsbehandlung.

20. Überwältigt sein

Das Gefühl, dass gewöhnliche Aufgaben schwieriger sind. Was hilft: Stressmanagement, Schlaf, kognitive Unterstützung.

21. Verlust des Selbstvertrauens

Sich weniger kompetent fühlen als zuvor. Was hilft: Behandlung kognitiver und Stimmungssymptome; dies als vorübergehend neu bewerten.

22. Panikattacken

Episoden akuter Angst mit körperlichen Symptomen (schneller Herzschlag, Kurzatmigkeit). Was hilft: Therapie, manchmal SSRIs, Behandlung von Hitzewallungen, die diese auslösen können.

Kognitive Symptome (23–25)

23. Gedächtnislücken

Namen, Termine vergessen, wofür du in den Raum gegangen bist. Was hilft: Schlaf, Bewegung, Stressmanagement. Die Gewissheit, dass sich dies nach der Menopause typischerweise verbessert.2

24. Gehirnnebel

Mentale Trägheit, Konzentrationsschwierigkeiten. Was hilft: Wie bei #23.

25. Wortfindungsstörungen

„Auf der Zunge liegen“-Erlebnisse, Schwierigkeiten, gebräuchliche Wörter abzurufen. Was hilft: Wie bei #23–24. Normalerweise vorübergehend.

Haut, Haare und Aussehen (26–30)

26. Haarausfall oder dünner werdendes Haar

Besonders am Scheitel. Was hilft: Schilddrüse, Eisen, Vitamin D überprüfen; topisches Minoxidil; manchmal HT.

27. Vermehrter Gesichtsbehaarung

Haare am Kinn oder an der Oberlippe. Relativer Androgenüberschuss, wenn Östrogen sinkt. Was hilft: Wachsen, Fadenepilation, Laser-Haarentfernung.

28. Brüchige Nägel

Dünner, leichter brechend. Was hilft: Kollagenpeptide, Biotin (geringe Evidenz), kurz schneiden.

Empfohlener Artikel: Perimenopause vs. Menopause: Die wichtigsten Unterschiede

29. Trockene Haut

Reduzierte Kollagen- und Ölproduktion. Was hilft: Gute Feuchtigkeitscreme, Hyaluronsäure, Retinoide, Sonnenschutz.

30. Juckende Haut

Manchmal mit Formikation („Kribbeln“). Was hilft: Feuchtigkeitscremes, Omega-3-Fettsäuren, manchmal HT.

Weniger häufig, aber real (31–34)

31. Tinnitus

Neues Klingeln oder Summen in den Ohren. Was hilft: Andere Ursachen ausschließen; verbessert sich manchmal mit der allgemeinen Symptombehandlung.

32. Burning Mouth Syndrome

Brennendes Gefühl im Mund, auf der Zunge oder am Gaumen ohne offensichtliche Ursache. Was hilft: Andere Ursachen ausschließen; verbessert sich oft mit HT.

33. Trockene Augen

Reduzierte Tränenproduktion. Was hilft: Befeuchtende Tropfen, Fischöl, Behandlung anderer Trockenheit.

34. Veränderungen des Körpergeruchs

Anderer Geruch oder Muster des Körpergeruchs. Was hilft: Wechsel des Antitranspirants, Baumwollkleidung, Behandlung von Nachtschweiß.

Symptome, die eine dringende Abklärung erfordern

Einige Muster sind keine Perimenopause und erfordern einen Arztbesuch:

Wie Ärzte die Perimenopause diagnostizieren

Meist basierend auf:

Einzelne Hormonpanels sind aufgrund der Volatilität der perimenopausalen Hormone selten diagnostisch. Eine grundlegende Abklärung umfasst typischerweise TSH, Blutbild, Ferritin, Vitamin D und eine klinische Untersuchung. Der BMJ-Review von 2023 stellt fest, dass menopausale Symptome von Gesundheitssystemen trotz verfügbarer wirksamer Optionen „erheblich unterbehandelt“ bleiben.3

Warum manche Frauen viele Symptome haben und andere wenige

Die Symptomvariabilität ist schlecht verstanden, wird aber teilweise beeinflusst durch:

Ein kleiner Teil der Frauen berichtet von sehr milden Symptomen; ein anderer Teil berichtet von über 20 der oben genannten Symptome mit erheblichen Beeinträchtigungen.

Empfohlener Artikel: Cortisol-Gesicht: Echte Ursachen, Symptome und was tun

Was am wahrscheinlichsten hilft

Für eine typische Frau mit mehreren Symptomen in verschiedenen Kategorien:

  1. Lass eine gründliche Untersuchung durchführen – schließe Schilddrüsenprobleme, Anämie, Vitamin-D-Mangel, Depressionen aus.
  2. Suche einen auf Menopause spezialisierten Arzt auf – nicht alle Gynäkologen sind darauf spezialisiert.
  3. Erwäge eine Hormontherapie – am wirksamsten bei Hitzewallungen, Nachtschweiß, vaginaler Trockenheit, Knochenschutz; günstiges Nutzen-Risiko-Verhältnis für die meisten Frauen unter 60 innerhalb von 10 Jahren nach der Menopause.3
  4. Optimiere zuerst den Schlaf – fast jedes andere Symptom verschlimmert sich ohne ihn.
  5. Krafttraining und Ausdauertraining – Stimmung, Gewicht, Knochen, Kognition profitieren alle.
  6. Die Ernährung ist wichtig – siehe Perimenopause-Diät.
  7. Gezielte Nahrungsergänzungsmittel – siehe Perimenopause-Nahrungsergänzungsmittel.

Fazit

Der „34-Symptome“-Rahmen erfasst die große Vielfalt, wie sich die Perimenopause äußern kann – von den bekannten (Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen) bis zu den obskuren (Burning Mouth, Tinnitus). Die meisten Frauen erleben eine Untergruppe, nicht alle. Das Muster über die Kategorien hinweg macht es zur Perimenopause; einzelne Symptome isoliert haben oft andere Erklärungen. Wenn viele dieser Punkte auf dich zutreffen, besonders in deinen 40ern, suche einen Arzt auf, der sich speziell mit der Menopause befasst. Der Übergang ist real, die Symptome sind real und die Behandlungen sind real.


  1. Ko SH, Jung Y. Energy Metabolism Changes and Dysregulated Lipid Metabolism in Postmenopausal Women. Nutrients. 2021;13(12):4556. PubMed ↩︎

  2. Maki PM, Jaff NG. Brain fog in menopause: a health-care professional’s guide for decision-making and counseling on cognition. Climacteric. 2022;25(6):570-578. PubMed ↩︎

  3. Duralde ER, Sobel TH, Manson JE. Management of perimenopausal and menopausal symptoms. BMJ. 2023;382:e072612. PubMed ↩︎ ↩︎

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